lagos, portugal

Für Celia gibt es kaum einen Ort in Europa, den sie lieber bereist, als die Hafenstadt Lagos an der portugiesischen Algarveküste. Einmal am Flughafen in Faro angekommen fährt man, um einer zu bezahlenden Autobahn auszuweichen, über Schotter und Landstraßen durch die Ortschaften des Distriktes und ist schon auf dem Weg in die Stadt umgeben von alten, sandigen Ruinen, den duftenden Orangenplantagen und dem Wein- und Olivenanbau. Kommt man dann einmal in der Stadt an ist man ihrem Charme meist schon erlegen. Lädchen in den kleinsten Gassen der Altstadt laden zum Kaffee und einer Pastel de Nata ein, in den Restaurants gibt es fangfrischen Fisch und die Häuserfassden sind gesäumt von aufwändig gestalteten blau-weißen Keramikfliesen – den sogenannten Azulejos.

Was Lagos jedoch unverwechselbar macht ist seine Nähe zur Algarveküste. Die Nähe zum Atlantik und die Nähe zu Stränden, die, umgeben von eiskaltem Wasser, sandsteinigen Klippen und wärmsten Temperaturen, eine Art Auffangbecken für die schönsten Meeresjuwelen bilden. Es finden sich Muscheln, Schnecken, Steine und allerhand Naturmaterialien, die über Jahre zu einer Farbe und Form gefunden haben, wie sie nirgendwo anders zu finden sind. Hier in der fast südwestlichsten Ecke Europas, 30km von Sagres entfernt, haben Celia und Robert, ihr kleines europäisches Paradies gefunden. Und einen neuen Jagdgrund für Wanderjuwelen.